ERASMUS-Praktika

Arbeitsgruppe am Computer


ERASMUS-Praktika

Seit Herbst 2007 können über das ERASMUS-Mobilitätsprogramm der EU auch selbstorganisierte Praktika im europäischen Ausland finanziell bezuschusst werden.


Die Stipendienhöhe richtet sich nach dem Zielland:

410 EUR/Monat für die Ländergruppe 1:
Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Irland, UK, Frankreich, Liechtenstein, Österreich, Italien

350 EUR/Monat für die Ländergruppe 2:
Island, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Spanien, Portugal, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Griechenland, Türkei, Zypern

290 EUR/Monat für die Ländergruppe 3:
Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Malta

Gefördert werden können ausschließlich ganze Monate.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Studierende der RUB, die in einem zum Abschluss führenden Studiengang an der RUB eingeschrieben sind (unabhängig von der Staatsbürgerschaft)
  • ab dem ersten Studienjahr bis einschließlich zur Promotion, solange der Studentenstatus besteht
  • Vorliegende verbindliche Zusage für ein studienrelevantes Pflichtpraktikum oder freiwilliges Praktikum
  • Praktikumsdauer zwischen zwei vollen (mindestens 60 Tage) bis zwölf vollen Monaten
  • Abschluss einer Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung fürs Ausland

Antragsberechtigt sind Studierende, die ihre 12 Monate ERASMUS-Förderung pro Studienabschnitt noch nicht ausgeschöpft haben.



Ablauf der Bewerbung und der Stipendienvergabe

Die Bewerbungsunterlagen müssen spätestens einen Monat vor Beginn des Praktikums im International Office eingereicht werden.
Es ist ratsam, sich bereits vor der Bewerbung um das Stipendium mit dem International Office in Verbindung zu setzen, um die nächsten Schritte abzusprechen.

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie hier:


Versicherungen

Bitte achten Sie unbedingt darauf sich ausreichend zu versichern. Sie benötigen eine Krankenzusatz- Unfall und Haftpflichtversicherung für das Ausland.
[Die nationale Krankenversicherung des Teilnehmers bietet mit der Europäischen Krankenversicherungskarte im Allgemeinen auch für den Aufenthalt in einem anderen EU-Land einen Grundversicherungsschutz. Die Abdeckung durch die Europäische Krankenversicherungskarte oder eine private Versicherung ist jedoch möglicherweise unzureichend, insbesondere, wenn ein Rücktransport oder besondere medizinische Eingriffe vonnöten sind. Für solche Fälle kann eine ergänzende private Versicherung sinnvoll sein.
Eine Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die der Teilnehmer während des Auslandsaufenthaltes verursacht (unabhängig davon, ob der Teilnehmer sich dabei bei der Arbeit befindet oder nicht). In den einzelnen Ländern, die sich an transnationaler Lernmobilität für Praktika beteiligen, gelten unterschiedliche Haftpflichtregelungen. Praktikanten laufen daher Gefahr, nicht abgedeckt zu sein.
Eine Unfallversicherung deckt Schäden zulasten von Mitarbeitern durch Arbeitsunfälle ab. In vielen Ländern sind Mitarbeiter bei Arbeitsunfällen versichert. Der Umfang, in dem transnationale Praktikanten durch dieselbe Versicherung abgedeckt sind, kann sich jedoch in den einzelnen Ländern unterscheiden, die sich an Programmen der transnationalen Lernmobilität beteiligen.]

Für alle Teilnehmer am Erasmus+ Programm besteht die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der Adresse:

Einschränkungen bei der Stipendienvergabe

Um Überschneidungen zu anderen Förderprogrammen (wie dem Carlo-Schmid-Programm) zu vermeiden, sind Auslandspraktika in folgenden Einrichtungen von der Förderung durch ERASMUS ausgeschlossen:

  • EU-Institutionen und andere EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen
  • Einrichtungen, die EU-Programme verwalten ( z.B. Nationale Agenturen)

Die Stipendien können nur im Rahmen der uns vom DAAD jährlich zur Verfügung gestellten Stipendiensummen vergeben werden. Eine frühzeitige Bewerbung erhöht also unter Umständen Ihre Chancen auf ein Auslandspraktikumsstipendium. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung durch das ERASMUS-Programm besteht jedoch nicht und kann daher nicht gegenüber der Ruhr-Universität Bochum geltend gemacht werden.



Sonderförderung

Studierende mit Behinderung können zusätzliche Mittel beantragen:


Links

Formulare

Vor dem Praktikum:

Bei Änderungen:

Am Ende des Praktikums:

Ansprechpartnerin

Veronika Klasik


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